Montag, 20. April 2015

Erdäpfelgulasch, Mohnpesto, Hirschchili… Einfach schnelle Küche mit regionalem Genuss-Faktor!

Lokal statt global – Lebensmittel aus der Region sind beliebt wie nie zuvor. Wir interessieren uns immer öfter dafür, wo unser Obst, unser Gemüse, unsere Milchprodukte und unser Fleisch herkommen. Wir wollen wissen, wie diese Produkte produziert worden sind – wie Tiere gefüttert und die veganen Lebensmittel gewachsen sind. Und: Wir haben immer weniger Zeit, uns um genau diese Lebensmittel aus der Region zu kümmern oder gar täglich selbst zu kochen…

Was liegt näher, als sich um Angebote abseits des gängigen Fastfoods und der Industrie-Convenience umzusehen: Gesund sollte das Essen sein, schnell zubereitet und geschmacklich natürlich hervorragend. Wenn wir damit auch noch die lokale (Land-)Wirtschaft unterstützen – bitte gern! Die Wohnungen in den Städten sind ohnehin bereits überbelegt und steigen von Jahr zu Jahr im Preis. Je mehr Menschen am Land einen Verdienst finden und dort leben und wohnen bleiben können, desto besser.

Also: Was steht heute auf dem Speiseplan? – Die Kinder wollen etwas Uriges, Einfaches und wenn möglich kein Fleisch. Wie wäre es mit einem handgemachten Erdäpfelgulasch? Natürlich können wir auch zu Nudeln greifen – vorzugsweise aus Dinkel – und diese mit einem vegetarischen Pesto oder Sugo verfeinern: Entweder pikant mit Kürbiskern-Pesto, einem Bärlauch-Pesto, einem Paradeis-Gemüse-Sugo – oder süß mit einem Mohnpesto, auch köstlich!

Auch für den erwachsenen Abend hat das regionale Angebot jede Menge Genussfaktoren in petto: Lammragout z. B. Oder Hirschchili – ein Gedicht! Oder jede Menge fleischliche Genüsse zur Pasta, vom Mangalitza-Sugo über Saibling-Pesto bis zum Sugo mit Weizer Berglamm.

Wir verzehren das mit ausgezeichnetem Appetit, aber auch mit gutem Gewissen! „Lokal statt global“ zu denken und zu genießen erspart dem Planeten viele Flugkilometer für Lebensmittel quer über den Erdball. Und verhindert gleichzeitig, dass die oft kleinstrukturierte Landwirtschaft in den Regionen zugrunde geht. Das würde nämlich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch landschaftlich eine Katastrophe bedeuten: Wenn niemand – auch keine Schafe –mehr das Gras „mähen“, wächst alles zu. Das wäre das Ende der Regionen, wie wir sie kennen.

Und – ganz im Ernst – das wäre auch das Ende der regionalen Köstlichkeiten, die wir gerade mit viel Genuss verzehrt haben. In dem Sinn – wir wünschen einen ausgezeichneten, guten Appetit auf Regionales, es ist köstlich!