GenussRegion Ausseerland Saibling

Montag, 27. Februar 2017

GenussRegion Ausseerland Saibling

In den Seen des schönen Ausseerlandes lebt der Saibling - eine ganz besondere Delikatesse.

Urlaub und Genuss

Zwischen dem Dachsteinmassiv und dem Toten Gebirge liegt das schöne Ausseerland. Diese Region scheint wie geschaffen zu sein für erholsame Urlaubstage, das ganze Jahr über. Schneereiche Winter wechseln sich ab mit wunderbaren Frühlingstagen, warmen Sommern und nebelfreien Herbsttagen.

Die Gegend dort ist ein einzigartiges Gemenge aus Wasser, Wald und Fels - und genau das macht ihren Charme aus. Es herrscht wunderbare Harmonie und prächtige Einigkeit, als gehörten diese drei so unterschiedlichen Bereiche einfach zusammen.

Doch im Ausseerland kann man sich nicht nur erholen und eine einzigartige Kultur entdecken, dort findet man auch kulinarisch ein Juwel, dass man unbedingt kosten sollte: den Ausseerland Saibling.

Man kann sagen, dass der Saibling zu den Traditionen des Ausseerlandes dazugehört. Er ist wohlschmeckend und gilt als einer der besten Speisefische der Welt. Sein festes und zugleich zartes, hellrosa Fleisch ist einzigartig. Die feine Färbung erhält der Fisch durch das Plankton der Seen, in denen er lebt.

Der Saibling

Bei dieser köstlichen Delikatesse aus dem Ausseerland handelt es sich um einen Lachsfisch mit einem langen und schlanken Körper. Er hat eine grün-gelbe Grundfarbe, eine helle Kehle und Bauchflossen mit weißem Saum. Manchmal tragen die Fische eine strahlend-rote Färbung auf dem Bauch, weshalb sie auch Rotforellen genannt werden.

Die Saiblinge des Ausseerlands sind Sandfische, die ursprünglich von Wanderfischen abstammen. Diese kamen während der letzten Eiszeit aus dem nördlichen Eismeer in die Binnengewässer der Alpen.

Sie halten sich bevorzugt in tieferen Wasserzonen auf und mögen kalte Gewässer. In warmen Gewässern stellen die Fische die Nahrungsaufnahme ein aus Angst vor Parasiten. In den Seen des Ausseerlandes haben diese Fische nun einen optimalen Lebensraum gefunden, denn diese sind sehr tief und relativ kalt.

Im Sommer ernähren sie sich von Zooplankton, im Winter von bodenbewohnenden Organismen. Saiblinge können bis zu 40 Jahre alt werden, doch finden sich beinahe keine Lebensräume mehr, wo die Fische dieses Alter auch wirklich erreichen.

Weltweit gehen die Bestände nämlich stark zurück. Grund dafür ist wieder einmal der Mensch. Die Saiblinge reagieren sehr empfindlich auf Verunreinigungen des Wassers, weshalb diese Art in vielen Regionen schon ausgestorben ist.

Im Ausseerland ist die Saiblingspopulation aber noch stark, weshalb auch wir uns an den köstlichen Speisefischen erfreuen können. Saisonal ist frischer Saibling von Mai bis September erhältlich.

Hier geht es zu den Köstlichkeiten der GenussRegion Ausseerland Saibling