GenussRegion Leithaberger Edelkirsche

Montag, 02. Mai 2016

GenussRegion Leithaberger Edelkirsche

In der Kirschblütenregion Leithaberg im nördlichen Burgenland gibt es überall Kirschbäume. Vor allem im Frühling zur Zeit der Kirschblüte ist das ein richtiger Augenschmaus. Die kleinen Früchte bereiten jedoch auch dem Gaumen eine Freude.

Die Region

Die Kirschblütenregion Leithaberg ist eine alte Kulturlandschaft, die im nördlichen Burgenland auf über 400 Metern Seehöhe liegt und bunt strukturiert ist. Die Region liegt zwischen den Südosthängen des Leithagebirges und dem nordwestlichen Ufer des Neusiedler Sees.

Auf engstem Raum findet man hier viele verschiedene, charakteristische Landschaftselemente des Burgenlandes in einem Potpourri zusammengemischt. Das Leithagebirge ist übersäht von Eichen-Hainbuchenwäldern, an die sich Trockenrasengebiete, Heiden, Weiden und Brachen anschmiegen. Dann findet sich eine vom Weinbau dominierte Kulturlandschaft, in der sich der Großteil der mehreren tausend Kirschbäume befindet. Diese peppen die Region in mehrfacher Hinsicht auf. Im Frühling wird sie optisch durch die Blüten belebt, durch die Straßen zieht ein Hauch von Kirschduft und überall summt und brummt es, weil die Bäume alle möglichen Insekten zum Ernten des Nektars und der Pollen einladen.

Das Klima

Dieses Gebiet kann vor allem mit einem Wort beschrieben werden: heiß. Die Niederschlagsmengen sind gering, dafür weist das Gebiet die höchsten Temperaturen des Bundesgebiets im Jahresmittel auf.

Dabei spielt der Neusiedler See eine große Rolle. Seine Wassermassen fungieren aufgrund der nur geringen Tiefe des Sees als Wärmespeicher. So verhindert er Spätfröste im Frühling und frühe Herbstfröste, gleichzeitig mildert er starke Temperaturschwankungen ab. Das Leithagebirge trägt ebenfalls seinen Teil bei zum Klima der Region. Es schwächt die vorherrschenden Westwinde ab, die meist mit Regen im Gepäck daherkommen.

Die Kirschen

Der Kirschanbau in der GenussRegion lässt sich mehrere hundert Jahre zurückverfolgen. In dieser Zeit entstanden durch Zufallssämlinge sehr viele verschiedene Süßkirschensorten. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird auch gezielt mit Hilfe von kontrollierten Kreuzungen gezüchtet. Das trug noch einmal zur Sortenvielfalt bei. Heute wachsen in der Region Kirschsorten, die auf spezielle Verwendungszwecke ausgerichtet sind. Sowohl Tafel-, als auch Brenn- und Konservenkirschen werden jedes Jahr geerntet. Die Früchte können nach Form, Farbe und Fruchtfleischfestigkeit unterschieden werden. So gibt es Herzkirschen mit weichem Fruchtfleisch und Knorpelkirschen mit hartem. Die Farbe variiert von gelb und rot über bunt bis hin zu schwarz.

Die Übergänge zwischen den einzelnen Sorten sind fließend, eindeutige Zuordnungen sind meist nicht zu machen. Heute werden mehr als 15 verschiedene Sorten in der Region unterschieden. Bei mehreren tausend Bäumen ist es aber sehr wahrscheinlich, dass noch viele Sorten ihrer Entdeckung harren.

Hier entdecken nun Sie die Köstlichkeiten der GenussRegion Leithaberger Edelkirsche