Getreide - schmackhaftes “Gras”

Mittwoch, 18. Mai 2016

Getreide - schmackhaftes “Gras”

Getreide begleitet den Menschen seit Jahrtausenden. Heute ist es auf der ganzen Welt Grundlage der menschlichen Ernährung. Daneben wird es noch sehr vielseitig eingesetzt.

Hochgezüchtetes Süßgras

Die Geschichte des Getreides ist eigentlich die Geschichte der Kultivierung der Süßgräser. Jede der sieben heute als Getreide bezeichneten Pflanzen gehört zu dieser Pflanzenfamilie. Das sind Mais, Reis, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Hirse. Alle anderen gängigen Getreidesorten sind Unterarten dieser sieben. Dinkel und Einkorn sind z. B. Unterarten des Weizens.

Die heute als Getreide angebauten Pflanzen haben mit jenen, die vor vielen tausend Jahren erstmals im Nahen Osten angebaut wurden, nicht mehr viel gemein. Durch gezielte Selektion und Züchtung veränderten die Menschen diese Süßgräser im Laufe der Zeit nach ihren Vorstellungen. Ziel war die Ertragsmaximierung. Die Pflanzen sollten möglichst große Ähren mit den größtmöglichen Körnern hervorbringen, ohne dabei jedoch wegen des hohen Gewichts der Ähren umzuknicken, was sehr stabile Halme voraussetzt. Natürlich spielten auch die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge sowie Umwelteinflüsse eine Rolle.

Vielseitiger Alleskönner

Getreide wird heute sehr vielfältig eingesetzt. Es ist Grundnahrungsmittel, Viehfutter und Rohstoff für Genussmittel und Treibstoff etc. Alleine die vielen Verwendungsarten als Lebens- und Genussmittel würden eine lange Liste ergeben. Hier ein paar: Keimöl, Sprossen, Mehl, Schrot, Getreidekaffee, Stärke, Spirituosen, …

Meist werden die Früchte nach der Ernte und Reife durch Dreschen von den restlichen Pflanzenteilen getrennt. Bei den meisten Mehlsorten wird daraufhin die Schale durch Mahlen und Schleifen entfernt und als Kleie verwertet. Bei Vollkornprodukten ist dies nicht der Fall, dort bleibt die Schale dabei. Zum Schluss wird der Keimling entfernt oder mit Hitze behandelt. Das garantiert eine längere Lagerfähigkeit.

Die Verwendung von Getreide für die Erzeugung von Treibstoff ist sehr umstritten, weil dadurch die Getreidepreise auf dem Weltmarkt weiter steigen und viele Menschen in ärmeren Regionen der Welt sich Getreide dann nicht mehr leisten können.

Zahlenspiele

Die drei Länder, die weltweit am meisten Getreide anbauen, sind China, die USA und Indien. Sie bauen rund 50 % des jährlich weltweit geernteten Getreides an.

Dabei wird hauptsächlich Mais, Reis und Weizen angebaut. Diese drei Sorten machen 90 % der jährlichen Ernte aus, die restlichen zehn % teilen sich die anderen vier Sorten.

Nährstoffquelle

Getreide enthält viel hochwertiges, pflanzliches Eiweiß und ist eine natürliche Kohlenhydratquelle. Neben lebensnotwendigen Fettsäuren sind viele B-Vitamine enthalten und auch der Mineralstoffgehalt, vor allem beim Eisen, kann sich sehen lassen.

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