Junkerzeit und Faschingsbeginn

Montag, 07. November 2016

Junkerzeit und Faschingsbeginn

Ab 9. November gibt es ihn wieder, den steirischen Junker. Zwei Tage später beginnt der Fasching. Dafür haben wir ein Krapfenrezept für Sie.

Der steirische Junker - der Jungwein mit dem Steirerhut

Es gibt ihn seit über 20 Jahren. Der Junker kam damals das erste Mal auf den Markt, als junger, aber edler Wein. Das macht den steirischen Junker zum Vorreiter unter den österreichischen Jungweinen.

Damit ein Wein als Junker gelten darf, muss er doppelt geprüft werden - im Labor und vor einer Kostkommission. Erst, wenn alle Kriterien erfüllt werden, darf der Wein sich Junker nennen und trägt auf dem Etikett und der Kapsel das Junkerzeichen - einen Steirerhut mit Gamsbart.

Der Junker eignet sich wegen seiner Frische hervorragend als Aperitif, er passt aber auch perfekt zu leichteren Speisen. Jeder einzelne Junker hat seinen eigenen Geschmack, weil jeder Winzer ihn auf Basis seiner Rebsorten komponiert. Gemeinsam ist allen, dass sie erfrischend schmecken und durch jugendliche Eleganz bestechen.

Ausgeschenkt wird der Junker traditionell erst am Mittwoch vor Martini. Das ist dieses Jahr der 9. November.

Faschingsbeginn

Wie jedes Jahr beginnt auch heuer am 11. November um 11:11 Uhr die Faschingszeit, also die Zeit, die vor der sechswöchigen Fastenzeit mit allerlei Bräuchen ausgelassen gefeiert wird. Es gibt verschiedenste Faschingsumzüge oder Karnevals, die überall anders gefeiert werden. Man denke nur an den Karneval in Rio.

Der Begriff Fasching wird vor allem in Österreich, Bayern und Sachsen verwendet. Das Wort tauchte schon um das 13. Jahrhundert auf und leitet sich vom Wort für Fastenschank her, dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der Fastenzeit.

Hier haben wir nun noch ein Krapfenrezept für Sie, damit Sie den Faschingsbeginn auch gebührend und stimmig feiern können.

Faschingskrapfen

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 120 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 60 g Butter (schaumig gerührt)
  • 40 g Germ
  • 8 Eidotter
  • Vanillezucker (1 Packung)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Schuss Rum
  • 1 Prise Salz

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  • geschmacksneutrales Fett (fürs Herausbacken)
  • Staubzucker (zum Bestreuen am Ende)
  • Marillenmarmelade (für die Füllung)

Zubereitung

  1. Den Vorteig ansetzen, indem man das Mehl in eine große Schüssel gibt und in die Mitte eine Mulde macht. Nun die lauwarme Milch und den Germ vermischen und in die Mulde geben. Ein wenig Mehl in die Flüssigkeit einrühren, bis sich ein weicher Teig in der Mulde bildet. Diesen weichen Teig mit Mehl vom Rand zustauben und das ganze an einem warmen Ort zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

  2. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen lassen und die restlichen Zutaten damit vermischen. Alles in den fertigen Vorteig einkneten, bis sich ein glatter Teig gebildet hat. (Wenn sich das Volumen stark vergrößert hat und sich in der Mehldecke Risse zeigen, ist der Vorteig fertig.) Den Teig abermals zudecken und 20 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen.

  3. Aus dem fertigen Teig eine Rolle formen und in Teiglinge mit jeweils ca. 40 g teilen.

  4. Schleifen Sie die Faschingskrapfen nun. Das bedeutet, dass Sie den Teigling mit der hohlen Hand umschließen und mit sanftem Druck auf einer mit Mehl bedeckten Fläche so lange kreisen, bis sich eine Kugel mit glatter Oberfläche gebildet hat. (Alternativ können Sie auch einfach eine Kugel formen und etwas flachdrücken.)

  5. Legen Sie die fertigen Krapfen auf ein Backblech, das mit Backpapier belegt und mit Mehl bestreut wurde, und drücken Sie die Krapfen ein bisschen flach.

  6. Die fertigen Krapfen mit einem Tuch bedecken und noch einmal 20 Minuten an einem warmen Ort ziehen lassen.

  7. Erhitzen Sie das Backfett auf 170 Grad und legen Sie die Faschingskrapfen hinein (mit der glatten, oberen Seite zuerst). Decken Sie den Topf während des Backens zu. Nach etwa 3 Minuten drehen Sie die Krapfen um und lassen Sie sie ohne Deckel rund 3 Minuten weiterbacken.

  8. Die fertigen Krapfen aus dem Fett nehmen, auf Küchenpapier abtropfen und dann auskühlen lassen.

  9. Nehmen Sie die Marillenmarmelade und füllen Sie die Krapfen mit einem Dressiersack.

  10. Mit Zucker bestreuen.

  11. Genießen.