Natürliches Heilmittel Honig

Montag, 18. Januar 2016

Natürliches Heilmittel Honig

Die Heilkräfte von Honig sind schon sehr lange bekannt. Das Geheimnis seiner heilenden Wirkungen liegt in den Inhaltsstoffen.

Um einen Kilogramm Honig zu produzieren, müssen Bienen hart arbeiten. Eine einzelne Biene müsste dafür, von der zurückgelegten Strecke her, sieben Mal den Erdball umrunden. Da muss es den ganzen Aufwand schon wert sein. Bienen brauchen Honig als Nahrung und Energiequelle. Er ist Grundlage dafür, dass das Volk überlebt und deshalb wahnsinnig wertvoll. Auch für den Menschen.

Bereits im Ägypten des Altertums waren die Heilwirkungen des Honigs bekannt. Der bekannteste Arzt der Antike, Hippokrates, nutzt Honig bei äußeren Wunden und schätzte seine fiebersenkende Wirkung. Heute ist dank vieler Studien bestätigt, was ohnehin schon bekannt war: Honig ist gesund, weil er die körpereigenen Heilkräfte stärkt.

Honig wirkt, indem er bakterielles Wachstum hemmt. Er enthält auch das Enzym Glukoseosydase, welches im Körper zu Wasserstoffperoxid, das desinfizierend wirkt, umgewandelt wird.  Daneben enthält Honig noch viele Inhaltsstoffe, die das Immunsystem unterstützen.

Honig besteht hauptsächlich aus verschiedenen Zuckerarten. Dazu kommen je nach Sorte 15-23 Prozent Wasser. 2 Prozent des Honigs bestehen aus Enzymen, die die Bienen hinzufügen. Diese Eiweiße sind es, die für die heilenden Wirkungen des Honige verantwortlich sind. Sie sollen den Honig keimfrei halten und konservieren und wirken so gegen Bakterien.

Honig kann unterstützend eingesetzt werden, um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken und den Heilungsprozess beschleunigen. Je nach Art der Erkrankung bieten sich unterschiedliche Anwendungsarten an.

Bronchialerkrankung

Milch mit Honig hilft bei Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. Tee mit Honig wirkt sogar noch besser. Achtung: Tee und Milch dürfen nicht heiß sein, denn ab 40 Grad verliert der Honig seine gesunden Wirkungen.

Äußere Wunden

Honig unterstützt die Heilung von oberflächlichen Wunden. Einfach auftragen. Auch eine Honigsalbe kann man selbst herstellen: Einen TL Honig mit drei TL Eucerin mischen und drei Mal täglich auf die Wunde auftragen. Diese Salbe ist im Kühlschrank etwa drei Monate haltbar.

Vorsicht bei tiefen oder entzündeten Wunden. Hier sollten Sie nur absolut keimfreien Honig verwenden. Dieser muss speziell aufbereitet werden und kann in Apotheken erworben werden. In normalem Honig können nämlich trotzdem Verunreinigungen vorkommen. Diese sind beim Verzehr zwar ungefährlich, bei tiefen Wunden kann es aber zu Problemen kommen.

Hautkrankheiten

Jeweils einen Teil Bienenwachs, Honig und Olivenöl mischen und auf die Haut auftragen.

Magenbeschwerden

Milch oder Tee mit Honig helfen bei Magen-Darmbeschwerden. Bei Blähungen können Sie ein Glas mit warmem Wasser, in das ein TL Honig und drei TL Apfelessig gemischt wurden, trinken.